Das Leben · Gedanken · Hunde

viel los im September

Hier ist im September irgendwie immer viel Programm. Nicht nur, dass meine kleine Schwester und mein bester Freund Geburtstag haben. Wir waren Anfang des Monats auch in Hamburg. Dieser Wochenendtrip war ja bereits im Mai geplant, auch wenn ich kurz vorher am liebsten noch alles abgeblasen hätte, als ich feststellte dass einer der Hunde einige Knubbel an der Milchleiste hat. Entsprechend verhalten habe ich dann in Hamburg Geld ausgegeben. Denn auch wenn sie nicht wirklich Schmerzverhalten zeigt ging es ihr auch nicht richtig gut.

Also habe ich in Hamburg nur sehr wenig Wolle gekauft und wir haben uns auch so wenig ausser der Reihe gegönnt und trotzdem das Wochenende genossen. Wir hatten traumhaftschönes Spätsommerwetter und konnten die Tage in der Sonne genießen. Am Sonntag regnete es zwar zwischendurch immer mal, aber da wir am späten Nachmittag abreisen mussten war das auch kein Beinbruch. Auch war es so, dass wir beide Interessen gut unter einen Hut gebracht haben. Am Samstag war ich beim Hamburger Wollfest, von dem mich dann der Menn mit den Hunden abgeholt hat und am Sonntag waren wir zusammen mit den Hunden auf dem MPS, welches zufällig zur gleichen Zeit stattfand. Die agen waren also mit beiden Hobbies gut gefüllt und die lange Fahrt hatte sich in der Hinsicht echt gelohnt.

Am Montag dann war ich beim Tierarzt und es stand schnell fest, dass das P-Tier unters Messer muss, was wir dann direkt am nächsten Tag erledigt haben. sie hat es ganz gut überstanden und das Ergebnis war entsprechend meiner Erwartung Krebs im Anfangsstadium. Die Tumore sind jetzt erstmal alle entfernt und wir müssen abwarten, ob und wann diese wieder kommen. Immerhin ist sie ja auch schon 11 Jahre alt.

Zeitgleich war ich ein einhalb Wochenausgeschaltet und lag mehr oder weniger die ganze Zeit mit Grippe im Bett. Das einzig Gute daran war, dass ich mir keinen Urlaub nehmen musste um den Hund zu versorgen. Inzwischen ist die Wunde ganz gut abgeheil und irgendwann in dieser Woche werden wir die Fäden ziehen, ich bin auch wieder im Büro und alles ist soweit ganz gut. Ebenfalls in meiner Krankheit erreichte mich eine Mail einer Freundin, und ich bin ins Krankenhaus geeilt um sie mit ein paar Dingen zu versorgen. Zum Glück durfte sie noch am selben Tag wieder heim und es ist nichts schlimmes.

Am vergangenen Wochenende war der Menn wieder auf Con und ich hatte diesen Monat bereits 2mal Spinntreff. Das tat ganz gut auch mal wieder raus zu kommen. Denn am Donnerstag Abend hatte es bei uns noch ziemlich gekracht. Ich persönlich kann momentan nicht wirklich herausfinden, ob es in der Beziehung nicht ( für mich) wunschgemäß läuft, weil ich so schlecht drauf bin oder umgekehrt. Es ist nicht das erste Mal thematisiert worden und so langsam frage ich mich, ob die Bilanz noch aufgeht. Aber klar ist, dass sich Dinge ändern müssen. Das fällt mir aber extremst schwer.

Dabei geht es nicht nur, aber durchaus auch um den leidigen Haushalt und die Faulheit. Dieses „verwöhnte Einzelkindverhalten“ reibt mich auf und das meine Mutter sich so komisch verhält ist auch nicht gerade sehr berauschend. Ich bräuchte einfach einen Rückzugsort, etwas, wo ich mich mal besinnen kann, jenseits aller Pflichten, um die Zukunft etwas klarer zu sehen und mal wieder Wünsche zu formulieren und dies nicht nur difuses „ich weiß nur, SO nicht“

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