Das Leben · Kinderwunsch · Myom

schon wieder vorbei

da macht man sich monatelange Gedanken und dann geht auf einmal alles ganz schnell. Am 12.5. wurde bei dem Termin in  der UKB endlich der Schlußstrich gezogen und der OP Termin festgemacht. Zugegeben, ich war davon ziemlich geschockt, auch und vor allem, weil plötzlich klar war, das ganze läuft stationär und mit Bauchschnitt quer. Die folgenden Tage waren irgendwie quälend und natürlich ließ die Migräne sich auch wieder blicken.

Am 20. gings dann rein und am 21. war die OP. Zu meinem besonderen Glück und des Feiertages am Montag hatte ich zumindest ein Einzelzimmer. Die Rechnungen, die da noch kommen machen mir natürlich Bauchschmerzen, irgendwas bleibt da immer hängen, aber die Zeit im KH habe ich gut überstanden. Angeblich ließ sich das Myom gut entfernen und die Ärztin ist zuversichtlich alles erwischt zu haben. Die Nachblutungen und Schmerzen hielten und halten sich in Grenzen. Aber ehrlich ggesagt bewundere ich jede Kaiserschnittmutter jetzt noch mehr. Wie schafft ihr das nur die Würmer noch zu versorgen?

DAs gute ist, beide Eileiter sind durchgängig. Aber klar ist auch, dass die Wand der Gebärmutter durch das Myom bzw das Ausschälen sehr sehr dünn und strapaziert ist, womit mir ganz klar gesagt wurde, dass etwaige Entbindungen nur per Kaiserschnitt geboten wären. Dazu mindestens ein halbes Jahr warten.

Und dann kam die Hiobsbotschaft des Mannes. Das Spermiogramm ist derart mies, dass das auf natürlichem Wege keinesfalls klappen wird. Noch ist er davon nicht zu überzeugen, den nächsten Schritt zu gehen und sich über die ICSI zu erkundigen. Nichtsdestotrotz werde ich am Dienstag die Chance ergreifen und mir die Nummer von der KiWu geben lassen. Die sollen da auch sehr ausgebucht sein, von daher wird das sicher einige Zeit dauern.

Und dann ist da ja auch noch dieses kleine Problem, dass wir nicht verheiratet sind, ich steil auf die 40 zugehe und uns so richtig die Zeit davon läuft.  Argh. Hätte ich je geahnt wie schwierig es mal werden würde, ich hätte mich einfach vom nächstbesten Partner schwängern lassen. Stattdessen habe ich immer wieder des selben Fehler gemacht und jetzt scheint es langsam zu spät zu sein. Und niemand in meiner Familie scheint das Problem nachvollziehen zu können.

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