Das Leben · Gedanken · Wochenende

eine kurze Auszeit

Es ist ein wenig die „Ruhe vor dem Sturm“ hier eingekehrt. Wir haben das lange Wochenende genutzt und viel Zeit gemeinsam zu Hause verbracht. Ja auch trotz des Traumwetters, denn zum einen konnte ich auf dem Balkon draußen sitzen und spinnen und andererseits konnte der Verlovte so seiner Allergie ein wenig aus dem Weg gehen. Außerdem haben wir mit den Hunden ausgeprägte Runden gedreht und kamen so ja auch an die frische Luft.

Dann war da noch einiges Vorzubereiten und Computer-Kram zu erledigen und wenn wir ehrlich sind, waren die Tage verdammt schnell um.

Am Freitag haben wir beim Standesamt das Familienbuch bestellt und natürlich die offizielle Anmeldung zur Eheschließung gemacht. Immerhin war das Trauzimmer ja schon seit Januar gebucht. aber der Teufel ist ein Eichhörnchen und irgendwie wollte/konnte ich die Einladungen nicht fertig machen, bevor nicht der Termin auch im Standesamt bestätigt ist. Außerdem habe ich nun endlich die Parkscheiben bekommen und kann mich nun an die Gestaltung der Rückseite machen. Also braucht es jetzt nur noch ein, zwei geduldige Abende um die Druckvorlagen zu Ende zu gestalten, dann können wir die Einladungen endlich verschicken.

 

Momentan verstecken wir uns so ein wenig in unserem „Kokon“ und versuchen die Zeit anzuhalten, bevor es dann echt anstrengend wird.

Immerhin können wir so ein wenig die Zeit anhalten, auch wenn sie viel zu schnell vergeht. Zum einen ist die Lütte jetzt schon 1 Jahr alt und zusätzlich nun auch zum ersten Mal läufig. Das bedeutet, dass wir die nächsten Tage reichlich Zeit damit verbringen müssen, den armen Hund an der Leine auszulasten. Gar nicht so einfach, mit ihrer Energie. Zum anderen bedeutet das auch, die schöne Welpenzeit ist nun endgültig vorbei und sie wird langsam aber sicher ein gefestigter Charakterhund. Irgendwie ist es gut zu wissen, dass die schlimmsten Phasen danach erst einmal vorbei sind. Wenn sich nach der Läufigkeit der Hormonspiegel so langsam einpendelt, wird sich auch zeigen, ob ihre Anhänglichkeit und Gelehrsamkeit erhalten bleibt, oder sie doch noch zum Jagdhund mutiert, was uns bisher glücklicher Weise erspart geblieben ist.

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Den gestrigen Abend haben wir dann spontan nochmals beim Spanier verbracht, wo wir köstlich speisten und uns über alle möglichen beruflichen Perspektiven unterhielten, denn ganz nebenbei erhielt ich eine Einladung zu einem Auswahlverfahren. Es steht also plötzlich noch ein wenig Lernerei bei mir an, denn schließlich will ich die Chance nicht „vergeigen“. Nun haben wir noch diese Woche voll mit Arbeit und Vorbereitungen und dann nächste Woche noch einmal gemeinsam Urlaub. Und dann, tja dann muss ich irgendwie die kommenden 4 Monate nutzen und jede Menge Vorbereitungen für die Hochzeit stemmen, die Hunde ausführen, die Arbeit schaffen, und nur der Himmel weiß, was sonst noch auf mich zu kommen wird. Es ist eben so ein wenig als würden wir versuchen die Zeit anzuhalten, während wir im Auge des Sturms stehen und versuchen durchzuatmen, bevor der Wirbelwind uns erfasst und uns vor ganz neue Herausforderungen stellt.20160509_212418.jpg

 

 

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