Gedanken

Borkum – eine Zusammenfassung

Wie schon mehrfach erwähnt fuhr ich am 1.4. in Richtung Borkum um dem Mann ein wenig Gesellschaft zu leisten. Hier nun also der Bericht.

Der 31. März war bereits voll dem Reisethema gewidmet, da ich das Auto packte und für die Fahrt überprüfte (Reifen, Licht, Öl, was man halt so tut) und dann die Wohnung nochmal kurz säuberte (für den Fall, dass mir was passiert) bevor ich dann früh schlafen ging. Haha, hier findet sich bereits das erste Problem, da ich am nächsten Morgen pünktlich an einem ganz anderen Ort sein musste, war mir schon vorher klar, dass Schlaf nicht gerade mein bester Freund werden würde.

Als der Wecker um 4 h klingelte war ich dann auch entsprechend gerädert, aber es hilft ja nix. Also schnell den Kaffee für unterwegs bereitet, einen weiteren zwischen Tür und angel getrunken. Dann den Müll raus, die Hunde pinkeln lassen und schon war ich auf der Autobahn in Richtung Eemshaven.
Alles, wirklich alles lief gut, ich hatte mein Zeitfenster von einer Stunde gut vor mir her geschoben und beging den Fehler in Elmbüttel abzufahren um etwas zu frühstücken. Das schöne dort war, die haben sogar einen Hunde-Süpielplatz, wo die Ladies sich frei bewegen und ein wenig Luft schnappen konnten während ich mein Rührei verspeiste.

Das nenn ich mal Service.

Aber dann begann das Problem, denn als ich Holland erreichte fiel mein Navi wegen des ausgeschalteten Roaming aus und ich fuhr promt 60 km in die Falsche Richtung. Möp… Die Fähre war damit unerreichbar. als ich endlich von der Autobahn abfuhr um mich zu orientieren fand ich ein Schild auf dem dann endlich Eemshaven aausgeschrieben war und ich fuhr in die Gegenrichtung. 15 Minuten nach Abfahrt der Fähre erreichte ich dann endlich den Hafen. Und musste erstmal 3 Stunden Warten. Einen Kaffee gönnte ich mir am Hafen und verbrachte die resliche Zeit mit Dösen und Stricken.

Der Mann vermutete einen blöden Aprilscherz und wollte erst nicht glauben, dass ich die Fähre tatsächlich verpasst hatte. Tja, nein, leider war ich wirklich so doof gegwesen. Und ich vermute die Roaming Gebühren und die Telefonate währenddessen werden uns noch teuer zu stehen kommen.

Immerhin konnte ich dann um 13.15h mit der Fähre nach Borkum übersetzen. Der Mann erwatete mich am Hafen auf Borkum und freute sich riesig uns endlich zu sehen. Eine schöne Zeit konnte beginnen und wir waren endlich wieder zusammen!

Wir fuhren dann zusammen nach Borkum rein und suchten meine Bleibe für die nächsten Tage. Um 16h konnte ich endlich die Ferienwohnung beziehen. Dieses Appartment war WINZIG. Also so klein, dass kaum unsere Sachen hinein gepasst haben und die Hunde in der Küche nächtigen mussten. Aber für 3 Nächte sollte auch das gehen.
Kaum war ich angekommen und noch beim Ausladen des Autos fing es prompt an zu regnen. Aber auch das hielt uns nicht davon ab in Richtung Promenade zu wandern und dann gabs endlich Kaffee und etwas zu Essen.

2 Irish Cofe, Panini und Nachos später war ich endlich satt und wieder besserer Laune und so konnte ich auch langsam Verdauen, dass ich wirklich angekommen war. Wir spazierten zurück zur FeWo und ich holte mir endlich eine Stunde lang Kuscheln und Schlaf.

Den Abend verbrachten der Mann und ich dann mit einem bombastisch leckeren Steak und in trauter Zweisamkeit. Dabei spielte selbstverständlich auch ein gutes Steak eine große Rolle. Für ein perfektes Filet-Steak fahre ich ja gerne schon mal ein paar Kilometerchen. Und dieses hier war es echt wert! Aber vorab musse ich selbsverständlich auch den Miniburger probieren, den der Mann mir ein paar Tage zuvor schon versprochen hatte.

Danach spazierten wir pappsatt und glücklich zurück in die FeWo, wo wir alle 4 schliefen wie die Steine.

Der Sonntag hielt sein Versprechen, denn es wurde ein wunderbar sonniger Tag. Wir wanderten gemütlich mit den Hunden durch die Dünen und am Strand entlang zu einem Restaurant, wo wir uns mir einigen Leuten aus der Kur trafen, die der Mann inzwischen kennengelernt hatte.

Wir bekamen leckere Speisen und die Hunde lagen gemütlich auf ihrer Decke rum und schliefen sich die Kondition für den Rückweg an.

Nach dem Essen, 2 Eiskaffee und ich weiß gar nicht was noch alles war der Fußmarsch zurück auch bitter nötig.. und wir schufen Platz für ein leckeres Erdbeereis. Das M-Tier  fand in den Dünen ein Stück eines halbverwesten Tieres und so bekam ich eine sonder-Sporteinlage und durfte erstmal das Tier wieder einfangen und die Beute entsorgen. Igitt.
Danach liefen aber beide Hunde brav am Strand mit, die Lütte tobte durch die Dünen und alles war gut, bis auf den wahnsinnig schnell aufziehenden Nebel, der uns mal eben zeigte, dass es eben doch noch nicht Sommer ist auf der Insel. Bald konnten wir kaum die Hand vor Augen sehen.

Wir verabschiedeten die Leute aus der Kur zunächst, gingen das besagte Eis essen und ich legte mich dann noch ein Stündchen hin, da wir zum abend hin bereits wieder verabredet waren. Den Abend verbrachten wir dann mit ein paar leckeren Whiskey in gemütlicher Runde und ich lief mit den Hunden dann um halb eins allein Richtung FeWo. Der Mann musste die Nacht ja leider in der Kurklinik verbringen.

Der Montag begann spät, da ich lange nicht aus dem Bett kam. Gegen halb 11 traf ich den Mann zum (für mich) Frühstück, er hatte ja bereits gefühstückt.

Danach ging er packen und hatte noch Anwendungen und das Abschlussgespräch während die Hunde und ich den Hundestrand suchten. Es war so herrlich sonnig und warm, dass ich mich dann dort einfach eine Stunde in die Sonne legte und die Ladies erst den Strand erkundeten, sich dann aber einfach dazu packten.

Danach brachte ich die Hunde in die FeWo, packte mein Schwimmzeug und zog Laufklamotten an, dann fuhr ich mit dem Auto zur Kurklinik um die Sachen des Mannes schon mal einzuladen und brachte ihn rüber zum Fitnessraum, da er lieber auf dem Laufband laufen wollte. Bei dem herrlichen Wetter brachten mich keine 10 Pferde dazu mit rein zu gehen. also brachte ich das Auto weg und lief eine Runde draußen. Danach holte ich noch Geld und traf den Mann dann im Schwimmbecken wieder, wo wir ein einhalb Stunden im Wasser verbrachten.

Danach ging der Mann in Richtung Restaurant und ich ging mich umziehen und die Hunde holen, da wir ja gemeinsam mit der „Kur-Gääng“ in den Geburtstag des Mannes reinfeiern wollten. 40 Jahre ist der Herr nun schon .. oj.  Der Abend wurde gemütlich, wir aßen leckere Burger und tranken ein paar Bierchen, bevor die Thekenleute uns freundlicherweise bis 0.00h sitzen ließen und uns noch einen Sekt spendierten. Danach machten wir uns gemeinsam auf Richtung FeWo und verbrachten die Nacht zusammen.

Am nächsten Morgen mussten wir ja leider abreisen, also standen wir früh auf, der Mann checkte in der Klinik aus, ich packte die restlichen Sachen ins Auto und wir trafen uns zum Frühstück an der Promenade. Danach fuhren wir gemeinsam zum Hafen, wo wir dann noch lecker 2 Stunden rumsaßen und auf die Abfahrt warteten.

Den Heimweg traten wir über den Umweg in Richtung der alten Heimat des Mannes an und durften dort noch lecker gegrillte Burger genießen. Um 0.20h waren wir dann endlich zu Hause angekommen und Borkum leider schon wieder Geschichte. Aber die Insel gefällt uns sehr und wir werden bestimmt noch einmal dorthin reisen.

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